Endlich ist es da! Nach den erfolgreichen ersten Teil nun die Fortsetzung, da sind die Erwartungen sehr hoch. Vor Release heftig in Kritik geraten versucht sich Modern Warfare 2 in der harten Shooterwelt zu behaupten. Schafft der Titel es? Wir gehen der Frage auf den Grund!
Hintergrund Informationen
Noch vor der Veröffentlichung geriet Modern Warfare 2 in heftige Kritik. Illegale Raubkopien, die eine Woche vorher schon zu spielen waren, zeigen viel vom Spiel, aber eine Mission sorgt für Aufsehen. Dort stürmt man zusammen mit anderen Terroristen einen Flughafen. Dabei werden hunderte von unschuldigen Zivilisten getötet, in der US/UK Version kann man sogar dabei mitwirken. (deutsche Version wurde zensiert, tötet man Zivilistenverliert man).
Damit beschäftigen wir uns aber nicht. Es geht schließlich um das komplette Spiel!
Call of Duty ist seit Jahren ein bekannter Begriff für jeden guten Zocker. Nach dem ersten Modern Warfare nun der zweite Teil.
Die Story knüpft nadlos an den ersten Teil an. Mittlerweile ist Krieg zwischen den USA und Russland ausgebrochen. Du kämpfst als neuer Soldat im Team Bravo.
Zu Beginn des Spiels befindest du dich in der Haupteinsatzstelle. Du sollst neuen Soldaten die einzelnen Waffen erklären, dabei lernst du selbstverständlich auch alle wichtigen Tasten und Begriffe. Nachdem die Neuankömmliche wissen, worauf sie sich da eingelassen haben, begibst du dich zum Trainingskurs.
Diese muss du in einer bestimmten Zeit bewältigen, auch hier gillt, bloß nicht auf Zivilisten schießen. Je nach absolvierter Zeit wird dir eine Schwierigkeitsstufe empfolen.
Kaum ausgewählt beginnt der erste Einsatz. Feindliche Soldaten wollen in das Lager einbringen, schnell ins Auto steigen und sich bereit machen für den Kampf. Schnell merkt man, dass hier keine Konflikte mit Worten ausgetragen werden, also Waffe raus und mit Granaten bombadieren.
Das Spiel verspricht Action pur. An jeder Ecke kracht es, und kaum ist mal für einen Moment Ruhe kommen neue Feinde die jemanden in Trap halten. Die hollywood Reifen Zwischensequenzen sind kaum von Actionstrefen wie “Blackhawk Down” zu unterscheiden. Zwar ist die Story sehr patriotisch, aber fesselt den Spieler bis zum Schluss. Das dauert aber nicht lange, denn nach fünf Stunden ist Schluss. Der Gewaltfaktor ist diesmal sehr hoch ausgefallen. Die Flughafenmission (s. oben) und auch der Blutfaktor sorgen für Bedenken. Das hemmungslose Vorgehen von Captain Price führt zu Gewissensbissen, auch wenn es nur ein Spiel ist. Es ist einfach sehr realistisch, und daher ist die USK Freigabe ab 18 Jahren voll gerechtfertigt.
Grafisch ist das Spiel mal wieder eine Meisterleistung. Charaktäre, Waffen und auch die Effekte sehen einfach grandios aus. Die Partikeleffekte und auch die Wassereffekte lassen sich kaum von der realen Umwelt unterscheiden. Zwar gibt es hier und da ein paar unscharfe Texturen und auch der Himmel sieht dahin geklatscht aus. Aber alleine die filmreifen Zwischensequenzen treiben jemanden die Tränen in die Augen.
Ist gerade hinter mir eine Bombe explodiert? – Das fragt man sich durchgehend während des Spiels. Besitzer einer Surroundanlage erleben ein echtes Erlebnis. Alle Kanäle werden perfekt angesteuert, die Synchro ist gelungen und auch an ordentlichen Bass hapert es nicht.
Nach dem Singeplayer ist aber keinesfalls Schluss. Ein umfangreicher Multiplayer folgt dem Singeplayer. Diesmal neu: Der Spezialeinheits Modus. Dort kann man einzelne Missionen alleine oder mit Freunden spielen. Dort gilt es bestimmte Anforderungen zu bestehen. Je nach Erfolg bekommt man dann Sterne mit dem dann neue Missionen zur Verfügung stehen.
Für viele Interessant ist der Spiltscreenmodus. Dort kann man mit einen Partner entweder den normalen Multiplayer spielen oder den Spezialeinheits Modus, natürlich an einer Konsole mit geteiltem Bildschirm. Dort muss man allerdings anmerken, dass die Grafik deutlich und der Teilung leidet.
Zum normalen Multiplayer brauch man nicht viel sagen. Er hat sich nur wenig zum Voränger verändert. Weiterhin gibt es verschiedene Modi, wie Deatschmatch oder Team-Deatmatch. Dort kann man dann mit allen Spielern weltweit auf den Maps aus den Singeplayer spielen.
Zum Schluss lässt sich nur noch sagen: Mehr Explosionen, mehr Features, mehr Gewalt. Alles bewährte aus dem ersten Teil wurde beibehalten. An Action mangelt es nachwievor nicht, nur der Gewaltfaktor ist bedenklich hoch geraten. Das Spiel wird weiterhin für Aufsehen sorgen, auch wenns nicht immer Postiv ist.
Dennoch lohnt sich der Kauf auf jedem Fall – Jeder Shooter & CoD Fan sollte unbedingt zugreifen!
Wertung
Einstieg: 95%
Steuerung & Features: 95%
Grafik: 90%
Sound: 96%
Multiplayer: 95%
Gesamt: 94 %
